Trends und Tendenzen

Freiberufler

Nach einer Untersuchung im studentischen Bereich ist eine Tendenz zu erkennen, dass die künftigen Psychologengenerationen sich vom klassischen Bereich der Klinischen Psychologie wegorientieren und sich mehr den Tätigkeitsfelder der ABO Psychologie zuwenden. Dies ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die Anforderungen des Psychotherapeutengesetzes.
Gleichzeitig nimmt die Zahl der Studierenden durchaus nicht ab, im Gegenteil, auch Fachhochschulen werden Studiengänge in Psychologie anbieten!

Gleichzeitig ist deutlich zu erkennen, dass die Wirtschaftsunternehmen bestimmte Leistungsbereiche abbauen oder nach außen verlagern und die Öffentliche Hand viele Bereiche privatisiert.

Hiervon sind auch Bereiche betroffen, in denen klassischerweise Psychologinnen und Psychologen tätig sind.

In der Konsequenz müsste dies bedeuten, dass die Zahl der freiberuflich tätigen Psychologinnen und Psychologen sehr zunehmen wird. Diese an sich positive Entwicklung wird durch eine Verschärfung des Wettbewerbes etwas getrübt werden. Diese Entwicklung ist übrigens bei fast allen Freien Berufen zu beobachten und als Folge davon scheinen Gebührenfehlentwicklungen (Unterschreitung der Gebührensätze) durchaus nicht selten zu sein.

Was bedeutet dies? Wie kann man sich darauf einstellen? Am besten natürlich, wenn man sich Tätigkeitsfelder sichert, in denen man sich systematisch einen Wettbewerbsvorteil durch bessere Qualifikation, durch bessere Qualität und professionellere Bearbeitung sichert.

Eine andere Möglichkeit gibt es kaum – aber in dieser Hinsicht kann man sich immer weiter verbessern.

Im Sinne von Kaizen: Jeden Tag etwas besser machen!